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Sardonahütte - Geschichte

 
Zur neuen eigenen Sardonahütten - Homepage (Mai 2010)
 
Sardonahütte im Sommer 2013
Die Sardonahütte im Sommer 2013
 

Die Sardonahütte war die erste Hütte der Sektion St. Gallen und wurde aus eigenen Mitteln finanziert. Am 7. August 1898 wurde die Hütte offiziell eingeweiht.
Grund und Boden wurden von der Ortsbürgergemeinde Zizers geschenkt, wobei der damals vergessene Eintrag im Grundbuch Pfäfers zusammen mit einer nochmals beschlossenen Schenkungsabsicht der Bürgerversammlung Zizers im Jahre 1985 nachgeholt wurde.
Seit damals lebt die Hütte ihr eigenes Leben, zeitweilig bewartet, oft auch unbewartet.
Die aus Holz gebaute Hütte stand nie im Bereich von Lawinenzügen. Ein im Jahr 1928 errichteter seitlicher Schutzwall konnte aber nicht verhindern, dass sieben Jahre später die Hütte vom Luftdruck einer Staublawine vollständig verschoben wurde. Sie musste abgebrochen und unter teilweiser Verwendung des vorhandenen Baumaterials neu aufgebaut werden. Die damals eingebaute starke Druckstrossverankerung hat bis heute ähnliche Schäden verhindert.

 
Die neue Hütte

Am 1. September 1935 konnte die wieder neu erstellte Hütte bei strahlendem Sonnenschein eingeweiht werden. Die Baukosten betrugen Fr. 10`086.
Die Besucherzahl dieser Hütten war nie gross gewesen. In den ersten 40 Jahren waren es jährlich 240 – 350 Gäste, welche den 5 stündigen Fussweg von Vättis unter die Füsse nahmen. Heute sind es 800 –1000 Übernachter, welche von St. Martin aus in der halben Zeit zur Hütte hochsteigen.
In einer SAC – Hütte gibt es immer etwas zu Bauen. Die Sardonahütte macht hier keine Ausnahme. So wurde im Jahre 1967 die Hütte erweitert, umgebaut und modernisiert. Der Gesamtkostenaufwand betrug Fr. 145`000. Die mehrmals verschobene Einweihungsfeier fand dann schlussendlich am 1. Oktober 1967 Statt. In den Jahren 1975 – 1978 wurde die gesamte Hütte in mühsamer, maulwurfmässiger Fronarbeit unterkellert. Grosse Arbeiten leisteten vor allem der damalige Hüttenwart Sutter,der Hüttenchef Rechberger und einige wackere Senioren.
Die Arbeiten wurden im September 1978 mit einem denkwürdigen Nachtessen abgeschlossen. Diverse geladene Gäste von der Gemeindeverwaltung Pfäfers, der Ortsbürgergemeinde Zizers, der Strassenkorparation Calfeisental, Vorstand und Fronarbeiter der Sektion St. Gallen stiegen bei Schneefall am Freitag Abend bei knietiefem Neuschnee über den wieder entdeckten und neu markierten alten Walserweg bei völliger Dunkelheit zur Hütte. Es muss geisterhaft ausgesehen haben, das kleine Grüppchen, jeder mit Taschenlampe und Schirm ausgerüstet. Dem Anlass entsprechend war es ein fröhliches und unvergessliches Fest.

 

Im Winter 1998 hat ein Schneerutsch der Hütte arg zugesetzt. Zusammen mit einem Erweiterungsbau in den Jahren 2000 und 2001 wurde sie wieder Instand gestellt. Im Erweiterungsbau sind nun die sanitarischen Anlagen und der Holzvorrat untergebracht. Gleichzeitig wurden verschiedene Renovationsarbeiten wie Küche, Dach, Fenster, Isolationen, Dachrinnen und diverse weitere Kleinigkeiten durchgeführt. Das gesamte Hüttenabwasser wird in einer 3-kammrigen Kleinkläranlage abwassertechnisch und den heutigen Anforderungen entsprechend behandelt. Dieser Hüttenerweiterungsbau kostete Fr. 180`780, wobei die Gebäudeversicherung den Lawinenschaden mit Fr. 20`000 entschädigte und der Schweiz. SAC Fr. 50`000 übernahm. Die gelungene Einweihungsfeier fand am 8. und 9. September 2001 statt.

 
Das Calfeisental
Das Calfeisental hat sich verändert. Im untern Drittelabschnitt, wo sich früher ein schmales Schottersträsschen durch den Gigerwald gewunden hat, zieht sich heute eine verbreiterte und begradigte Teerstrasse durch den immer noch dichten Gigerwald. Die einst wilden, Schrecken erregenden Schluchten im mittleren Abschnitt sind versunken im kilometerlangen, 1972 – 1978 errichteten Stausee. Von der oberen Malanseralp aus, im violett – rötlichen Abendlicht betrachtet, erscheint der Stausee wie ein verträumter norwegischer Fjord. Das alte Walserdörfchen St. Martin liegt nicht mehr hoch oben auf einer Felskanzel, sondern nur noch wenige Meter über dem gefüllten Stausee.
Unverändert ist das hintere Talstück geblieben, melancholisch, tannenbestanden bis hinunter an die weisschäumende und in der Sonne glitzernde Tamina. Es ist keine heroische Gebirgslandschaft, dieses alte Walsertal. Man spürt seinen Frieden und niemand kann sich seiner Ruhe und Gelassenheit entziehen.
 
Der Hüttenkauf

Ein ganz wichtiger Meilenstein in dieser Hüttengeschichte zeichnete sich im Jahr 2002 ab. Der Vorstand der Sektion St. Gallen befasste sich mit dem Gedanken die Hütte zu verkaufen. Sämtlich SAC-Sektionen in der näheren und weiteren Umgebung welche noch keine Hütte besassen wurden angeschrieben und auf einen möglichen Kauf aufmerksam gemacht.
Der Vorstand der Sektion Zindelspitz prüfte dieses Angebot und meldete ihr Interesse an. Diverse Gespräche wurden zwischen den beiden Sektionen geführt und im Januar 2003 konnte man sich für diese konkreten Verkauf bzw. Kauf entschliessen.
Um den baulichen Zustand der Hütte genauer unter die Lupe zu nehmen rief der Vorstand eine sogenannte Hüttenkommission ins Leben.
Das Ergebnis dieser Zustandsanalyse war sehr gut und somit empfahl diese Kommission dem Vorstand der Sektion Zindelspitz den Kauf dieser Hütte. Um die Finanzierung sicher zu stellen wurden die Sektionsmitglieder, Banken, Versicherungen, Korporationen sowie benachbarte Gemeinden um Sponsoringbeiträge oder um zinslose Darlehen angefragt.

 
Die prov. Zusagen waren sehr erfreulich und somit stand in Bezug auf die Finanzierung nichts mehr im Wege diesen Kauf vorzubereiten.
An der ausserordentlichen Hauptversammlung vom 21. Oktober 2004 der Sektion St. Gallen, an welcher auch unser Präsident Fredi Romer anwesend war, wurde dem Verkauf der Sardonahütte einstimmig zugestimmt. Die beiden Sektionspräsidenten waren über dieses Ergebnis hoch erfreut und lobten die ehrliche Zusammenarbeit bei den Vorbereitungsarbeiten.
 

Somit konnte dieses Geschäft auch anlässlich der bevorstehenden Generalversammlung der Sektion Zindelspitz vorgebracht werden.
Am 13. November 2004 fand im Saal des Rest. Sternen in Pfäffikon die denkwürdige Generalversammlung der Sektion Zindelspitz statt. Mit einigen kritischen Voten wurde vom Kauf abgeraten; aber es waren auch viele befürwortende Worte zu vernehmen. Mit nur wenigen Gegenstimmen wurde dann aber dieses Geschäft gutgeheissen.

 

Der Kaufvertrag wurde am 14. Dezember 2004 mit Besitzesantritt per 1. Januar 2005 grundbuchamtlich besiegelt. Gleichzeitig wurde der neue Hüttenwartvertrag mit dem bisherigen Hüttenehepaar Helene und Beat Jäger- Hobi, unterzeichnet.

Die Sektionsmitglieder, eine Delegation der Sektion St. Gallen, Sponsoren, Gönner, Gemeindevertreter sowie benachbarte Sektionen wurden auf den 26. Juni 2005 zur offiziellen Hüttenübernahme eingeladen.

An diesem wunderschönen Sommertag wurden die Gäste per Bus ab Buttikon und Ziegelbrücke ins Calfeisental gefahren. Gegen 160 Personen folgten der Einladung und wurden mit Speis und Trank, begleitet mit Alphornklängen, verwöhnt.

Einen herzlichen Dank gebührt an dieser Stelle allen Sponsoren welche zusätzlich zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben.

Mit dieser Feier wurde der Generalversammlungsbeschluss „Kauf der Sardonahütte“ nochmals feierlich bestätigt und als richtig befunden.

Lachen, im August 2005
Josef Schwiter

 
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Mehr Informationen
Preise Sardonahütte

Übernachtungs- und Halbpensionspreise in der Hütte.

Anreise

Anreise im Sommer und Winter zur Hütte.

 
Downloads
PDF Download Hütten-Flyer

Neuer Prospekt!
Hüttenflyer der Sardonahütte.

PDF Download Übernachtungspreise Sardonahütte

PDF download (23 kb) Übernachtungspreise 2010 der Sardonahütte.

PDF Download Übernachtungspreise Sardonahütte

PDF download (980 kb) Bergwanderung Sardonagletscher


 
SAC Sardonahütte der Sektion Zindelspitz
Ansicht West
 
SAC Sardonahütte der Sektion Zindelspitz
Hüttenansicht - Rückseite
 
Aussicht von der Sardonahütte
Panorama von der Hütte.
 
Der helle und gemütliche Essraum.
Der helle und gemütliche Essraum
 
Die Hüttenwartin Helen in der Küche.
Die Hüttenwartin in der Küche
 
2 Schlafräume mit Massenlager
2 Schlafräume mit Massenlager
 
 
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