Senioren-Tourenwoche Schenna
vom 2.-9.
Juli 2005 |
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| Leitung |
1 |
Theo Dietziker, Lachen |
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| Stellvertreter |
2 |
De Brot Richard, Jona |
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3 |
Krauer Albert, Lachen |
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| Teilnehmer |
4 |
Arnold Werni, Dietlikon |
14 |
Krauer Franz, Wangen |
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5 |
Arnold Vreni, Dietlikon |
15 |
Krauer Anna, Wangen |
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6 |
Augustin Josy, Feusisberg |
16 |
Marbach Willy, Lachen |
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7 |
Bernhard Heiri, Dietlikon |
17 |
Meier Domini, Schübelbach |
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8 |
Bernhard Alice, Dietlikon |
18 |
Meier Trudi, Schübelbach |
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9 |
Beeler Maria, Lachen |
19 |
Niedermann Franz, Pfäffikon |
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10 |
De Brot Theresa, Jona |
20 |
Niedermann Alice, Pfäffkon |
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11 |
Hüppin Leo, Wangen |
21 |
Reichmuth Anna, Pfäffikon |
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12 |
Kägi Max, Pfäffikon |
22 |
Schmid Louise, Lachen |
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13 |
Krauer Helen, Lachen |
23 |
Siewerdt HJ. Dietlikon |
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24 |
Siewerdt Madeleine, Dietlikon |
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| Unterkunft: Hotel Langwies Schenna, Fam. Pircher |
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| Pünktlich um 09.00 Uhr fuhr uns der Mächler- Car von Pfäffikon
nach Lachen wo die Edel -Märchler“ auch noch aufgenommen wurden.
Unser Chauffeur Trinkler Sepp fuhr uns sicher über Landquart- Klosters
nach Davos Wolfgang wo wir den Kaffeehalt einlegten. Weiter gings über
den Flüela- und Ofenpass nach St. Maria zum Mittagshalt ins Hotel „Alpina“.
Gut gestärkt nahmen wir den letzten Abschnitt unter die Räder über
Meran nach Schenna. Alle waren begeistert von der Lage des Hotels mit
herrlicher Rundsicht zum gegen-überliegenden Dorf Tirol, zur Texelgruppe
und sogar bis zum Ortlermassiv. |
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| Am Morgen unseres ersten Wandertages waren alle pünktlich bereit
für den Abfahrt mit dem Bus nach Meran 2000. Doch oh Schreck, eben
noch rechtzeitig wurde festgestellt, dass Sonntags gar kein Bus fährt.
Doch Theo liess sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und disponierte
um. „Dann steigen wir eben direkt vom Hotel zur Bergstation der Taserbahn
auf“ So nahmen unter der Führung von Albert Krauer 18 Fröhliche
die 750m Aufstieg in Angriff, Drei Unentwegten war dann diese Tour noch
zu kurz; sie verlängerten sie bis zur Ifingerhütte und zurück.
Die restlichen verpflegten sich gediegen und gemütlich auf der Terrasse
des Bergrestaurants auf 1450m Höhe. Danach entschieden sich einige
für die Talfahrt per Seilbahn, aber die meisten bevorzugten den Abstieg
zu Fuss. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf, denn auf halber Höhe
liegt der Holznerhof, dessen Terrasse sehr zum längeren Verbleib animiert.
Ein gewisser „harter Kern“ wusste Witze zu erzählen....
Und dann kamen die Lieder! Lustig! Vom schüchternen Sopran über
Alt und Tenor bis Bariton reichten die Stimmlagen, während ein echter
Bass fehlte. Als man schliesslich wieder aufbrach, dachte ich Biedermann,
das Liederrepertoir sei jetzt wohl erschöpft. Eine Weile war es auch
tatsächlich ruhig,“ sie“ hielten Einkehr. Einen plagte
aber offenbar das Gewissen, sonor stimmte er an: “Heiri, mir müend
zäme stoh, mi Frau wott mer de Grind verschloh!“ Heiri hat natürlich
sofort begeistert und überzeugt mitgesungen. Bei der Talstation fanden
die mit dem schlechten Gewissen dann noch ein Probelockal, um für
das Versöhnungsständchen zu üben. Das brachte mich in die
einmalige Situation, mit vier Frauen zurück ins Hotel zu gehen. Albert
als Tourenleiter hat bis zum Schluss ausgeharrt. Aber aus dem Ständchen
wurde nichts, ganz leise sind sie hereingeschlichen, kein Mensch hat sie
bemerkt. Ein Deutscher Gast sagte mir am Salatbuffet: Hm, komisch, hab
gar nicht bemerkt, dass die Schweizer zurück sind.“ |
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| Nachdem die Elite abmarschiert war, fuhr ich mit meinem Auto zur
Talstation Meran 2000. Die „Oldis“ der Senioren mit Willy
(91) Louise (83) Hansjörg (76) Madeleine (75) wanderten gemütlich
auf dem Waalweg zurück zum Hotel. Meine Hochachtung
vor diesem Alter. Es war für alle ein echter Aufsteller. Den Abend
beendeten die Meisten mit einem scharfen Jass. |
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Nach der gestrigen Schnuppertour gehen wir heute voller Tatendrang
zur Bergstation Obertaser 1450m. Die schnittreifen Bergwiesen duften
und der Tannenwald spendet wohligen Schatten. Nach 2 Stunden machen wir
Mittagsrast vor der originell geschmückten Ifingerhütte 1810m.
Wer hätte gedacht, dass die quirlige perfekt Südtiroler-Dialekt
sprechende Wirtin aus Eschenbach kommt. Vor dem Aufbrechen stimmen wir
ein Lied an. Unter der Tür erscheint ein Handörgeler, der von
einem „Geröllhaldenschlagzeuger“ mit viel Phantasie
begleitet wird. Leider müssen wir weiter. Nach einem kurzen Aufstieg
und Rückblick auf die Hüttenumgebung geht`s dann durch steilen
Wald bergab zum Weiler Gsteier 1372m, zum Zvierihalt. Gut gestärkt
und nach einem kurzen Abstieg nähern wir uns der Mittelstation der
Luftseilbahn Meran 2000, die schon tüchtig in die Jahre gekommen
ist. Aber sie werde regelmässig kontrolliert und sollte der Kabinenboden
nachgeben, hat es ja Halterungen an der Decke!
Bald fährt auch der
Bus Richtung Hotel Langwies. Ein verdienter Znacht wartet auf uns und
kurz darauf bilden sich die Jassgruppen, umrundet von kritischen Zuschauern.
Und wie gehabt, ohne Grappa geht der Grossvater und auch der Urgrossvater
nicht ins Bett... |
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| Ruhetag, Überraschend hat es heute zu regnen begonnen. |
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Der heutige Tag war für mich und die meisten von uns eine wohltuende
Erholung. Diese Wanderung im Gebiet des Rosengartens wurde von unserer
Hoteliers- Frau Resi Pircher organisiert. Bei strahlend schönem
Wetter wurden wir mit dem Bus Richtung Bozen und weiter durch das romantische
sehr enge Eggental bis hinauf zum Karrerpass gefahren. Wir wechselten
auf den Sessellift, der uns hinauf zur Paolinahütte am Fusse des
Rosengartens beförderte. Die Wanderung auf dem Höhenweg führte
vorbei am Christomanos Denkmal zur Rotwandhütte. Den Abstieg zum
Karrerpass nahmen die Lauffreudigen unter die Füsse. Der Rest der
Gruppe samt Willy dem ewig Jungen (91), kehrten zur Sesselbahn zurück.
Dort wartete der Bus und brachte uns zur Moseralm, wo uns Frau Pircher
mit Apfelstrudel und Kaffee überraschte. Zurück gings über
den Nigerpass, von wo aus wir die gewaltigen Rosengarten- Wände nochmals
bestaunen konnten. Am Abend wurde grilliert und mit einheimischer Musik
klang der schöne Tag aus. Der Resi Pircher an dieser Stelle nochmals
ein herzliches Danke schön. |
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Um 09.00 Uhr sind die, wie jeden Morgen gut gelaunten“ Zindelspitz-
Wanderer“ startbereit. Trotz der unsicheren Wetterlage begeben
wir uns auf den Weg. Unser Ziel ist die „Kuhleitenhütte“ 2360m ü.
M. Zuerst marschierten wir 20 Min. zur Taser- Seilbahn, die uns auf eine
Höhe von 1450m hinaufschleppt. So können wir unsere Kräfte
noch schonen. Nun geht`s aber wirklich auf „Schusters Rappen“ weiter.
Der allmählich steigende Weg gibt uns Gelegenheit, unseren Körper
mit der wohltuenden Waldluft zu durchlüften. Nach ca. 1 ½ Stunden
verstummen langsam die letzten Diskussionen. Steil windet sich der Weg
hinauf, und oh weh, die ersten Regentropfen fallen. Der Znünihalt
wird benützt, um den Regenschutz zu überstreifen. Bei Dauerregen
und Nebel steigen wir schweigend hoch. Die wunderschönen Alpenrosenfelder
werden kaum beachtet. Wie froh sind wir: es ist Mittag, und wir werden
am Ziel freundlich empfangen. Am brennendem Kaminfeuer können wir
uns wieder aufwärmen. Es wird getrocknet, die Hände massiert,
gewärmt, und köstliche Nudelsuppe mit Wurst genossen. Nach
einer längeren Rast machen wir uns frisch eingepackt bei 5 Grad „Wärme“ auf
den Heimweg. Die „Witzbolde“ sind auch wieder erwacht, und
ca. 1 Stunden später erreichen wir nach einem bequemen Abstieg den
wunderschönen Berggasthof „Piffinger Köpfl“. Anscheinend
befinden wir uns in einem herrlichen Skigebiet. Nach einer kurzen Einkehr
bringt uns die Iffinger-Seilbahn hinab ins Tal und der Gästebus
zurück ins Hotel.
Eine anspruchsvolle Tour, umrahmt von feiner Kameradschaft,
geht zu Ende. Für diese kostbare Kameradschaft, die übrigens
die ganze Woche prägte, danke ich herzlich. |
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| Ein prächtiger Tag kündigt sich an und unser Ziel ist das
Hirzergebiet. Unser „Taxi Theo“ führt uns zur Seilbahn
Verdins. In Oberkirn wechseln wir zur Hirzerbahn und verlassen diese in
Klammeben 1983m. Vorige Nacht hat es geregnet und auf dem naheliegenden
Hirzer 2781m und Honigspitze 2698 liegt Neuschnee. Somit ist eine Tour
im schneefreien Teil vorgegeben. Nach einem kurzen Kaffeehalt wandern wir über
die Alpweide mit den prächtigen Blumen, queren dann die Sonntagsweide
und steigen hinunter zum kurligen Georg in der Stafellhütte, wo Mittagsrast
gemacht wird. Amüsant zu sehen, wie dieser Betrieb läuft, gemächlich,
aber es klappt und alle Wünsche werden erledigt. Fünf sind es,
die einen längeren Heimweg unter die Füsse nehmen. Sie marschieren über
den hübschen Weiler Videgg, die Streitweideralm, über Obertaser
und von dort hinunter zum Hotel. Dort treffen sich alle wieder und werden
einmal mehr kulinarisch verwöhnt. Gemütlich klingt der Abend
aus. Ans Packen und den morgentlichen Abschied will noch niemand denken. |
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Nach dem reichhaltigen Frühstück verabschieden wir uns
von den liebenswürdigen Gastgebern. Um 9 Uhr ist Abfahrt. “Vergessenes
oder Liegengelassenes“ wird vom Patron nachgeliefert. Schenna ade,
wir kommen wieder. Zügig geht’s durch`s obstreiche Vinschgau,
durchs Val Müstair und über den Ofenpass nach Zernez zum Mittagshalt.
Auf der Fahrt über den Flüelapass kreuzen uns einige ältere
Karossen der Englischen Nobelmarken, die sich an einem Rally beteiligen.Die
Landschaft wird immer vertrauter und nach einem verdienten Erfrischungstrank
verabschieden wir uns in Schübelbach. Eine durch und durch kameradschaftliche
gelungene Woche ist vorbei. Theo hat es verstanden, täglich verschiedene
Touren anzubieten. So konnte er allen Ansprüchen gerecht werden
und das wurde von allen Teilnehmern sehr geschätzt.
Theo, wir danken
dir herzlich für die schöne Tourenwoche, die
uns allen in bester Erinnerung bleiben wird.
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