Skitourenwoche der Senior/innen in
St.
Stephan, März 2008 |
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| Teilnehmer: Ast Sepp, Cater
Leo, Dietziker Theo, Egli Karl, Geiger Ruedi, Glaus Alex,
Hüppin Dölf, Kälin Rita,
Kistler Ludwig, Krauer Albert, Naef Rösli, Schätti
Sepp, Schuler Paul, Seitz Hugo, Vögeli Walter
Leiter: Walter Lehmann |
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| Durchgeführte Touren im Überblick |
- Sonntag, 2. März: Anreise und Hinder Laseberg
(1910 m ü.
M.)
- Montag, 3. März: Wistätthorn (2362 m.ü.M.)
- Dienstag, 4. März: Pörisgrat (19.09 m.ü.M.)
- Mittwoch, 5. März: Ober Laubhorn (1999 m.ü.M.)
- Donnerstag, 6. März: Seewlegrat (2110 m.ü.M.)
- Freitag, 7. März: Flöschhore 2079 m.ü.M.)
- Samstag, 8. März: Heimreise
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| Die Teilnehmer/innen treffen sich um 7.30 Uhr beim Schulhaus
Seefeld in Lachen und später beim Parkplatz Peier in Wollerau.
Bei regnerischem Wetter fahren wir mit einem Kleinbus, den
Anhänger voll mit Skitourenmaterial und der persönlicher
Ausrüstung beladen über den Brünig via Spiez
nach St. Stephan. Diese Gemeinde liegt im Obersimmental zwischen
Zweisimmen und der Gemeinde Lenk.
Im Hotel Diana stossen die
restlichen Tourenteilnehmer, Dölf
Hüppin, Karl Egli und Ruedi Geiger zu uns.
Wir stellen fest, weit und breit ist kein Schnee vorhanden,
auch an den Nordhängen in der näheren Umgebung hat
es sehr wenig Schnee. Wir verpflegen uns nun kurz und brechen
bereits um 14.00 Uhr zu einer kurzen Skitour auf. Dölf,
der die Gegend hier ausgezeichnet kennt, weiss eine machbare
Tour in der Nähe vom Hotel. Wir fahren mit dem Bus zum
Punkt 1401, Ougstenboden. Bei recht sonnigem Wetter fellen
wir auf den Hinder Laseberg, Punkt 1910m. Die Sonne scheint
und die Rundsicht ist ausgezeichnet, wir sehen unter anderem
das Albristhorn, das Wistätthorn, den Glacier de la Plain
Mort und den Wildstrubel. Die Schneeverhältnisse bei der
Abfahrt zum Autoparkplatz sind miserabel, es sieht also für
die weiteren Skitouren nicht allzu rosig aus.
Gegen 17.30 Uhr beziehen wir die Zimmer im Hotel Diana. Der erste
Eindruck vom Hotel ist gut und das feine Nachtessen bestätigt
unsere Wahrnehmung auch. |
| Alex Glaus |
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| Nach dem gestrigen Anreise- und Einlauftag stand heute
die erste "richtige" Tour, das Wistätthorn, auf dem Programm.
Pünktlich um halb acht erschienen alle zum Morgenessen.
Eine Stunde später fährt der Bus los. Ausgangspunkt
war der gleiche wie gestern: Kurve bei Pt. 1410 oberhalb Brendli.
Diesmal gings dem Weg entlang Richtung Rüwlisbach und
das Tälchen hoch ins Gebiet Rüwlise, wo nach 70 Minuten
neben einer Hütte ein halbstündiger Znünihalt
eingeschaltet wurde. Nach der klaren Nacht war der Schnee gefroren,
so dass die Schneebrücke über einen Seitenbach mit
gutem Gefühl überquert werden konnte. Unterdessen
hatte sich der Himmel mit dunklen Wolken überzogen.
Nun gings in flottem Tempo durch einen kurzen steilen Anstieg
auf den Grat südlich des oberen Lasenbergs und diesem
entlang in die Mulde östlich des Rüwlishore. Dann
Anfangs recht steil um dann wieder flacher werdend direkt zum
Gipfel, Pt. 2362 zu gelangen.
Rundherum drohten dicke dunkle Wolken, nur im Süden war
ein Streifen blauen Himmels zu sehen. Der kühle Wind liess
uns nicht länger als eine halbe Stunde auf dem Gipfel
verweilen. Nachdem unser Tourenleiter Walter alle ins Gipfelbuch
eingetragen hatte, lockte der harte aber griffige Schnee zur
Abfahrt. Angesichts der unsicheren Wetterentwicklung war der
Entscheid rasch gefallen, auf einen zusätzlichen Aufstieg
aufs Rüwlishore zu verzichten. Als gemütliche Alternative
drängte sich ein halbstündiger Essenshalt vor der
Alphütte Am obere Laseberg auf.
Nun folgte eine Traumabfahrt im perfekten Sulzschnee, der aber
unweigerlich bei ca. 1600 Höhenmeter in den von gestern
bekannten Faulschnee überging, so dass die Schneebrücke über
den Seitenbach nur noch als Zitterpartie begangen werden konnte.
Kurz nach 14 Uhr trafen wir wieder beim Bus ein. Die Rückfahrt
erfolgte mit Halt im Dorf, wo in der Bäckerei Zwischenverpflegung
eingekauft und im Rest. Adler der Durst gestillt wurde. |
| Ruedi Geiger |
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| Die Wetterprognose auf den heutigen Tag verspricht Regen
und Schnee bis in die Niederungen. Und tatsächlich, am
Morgen "hudelt" es draussen sehr, im Tal liegen etwa 15 cm
Neuschnee.
Auf dem Programm steht heute der Pörisgrat. Wegen der
kritischen Wetterlage entscheiden einige Teilnehmer, die Touristendestination
Lenk genauer zu erkunden. Die "Aktiven" fahren mit dem Bus
zu hinterst ins Obersimmental, also hinter die Lenk zum Punkt
1210, Färiche. Bei mässigem Tempo fellen wir bei
leichtem Schneefall über Pöriswaldmedeli zum Pörisgrat
auf den Punkt 1910 m. Das Wetter ist wechselhaft, mal schneit
es leicht, mal hat es Nebel, aber die Sicht ist im grossen
und ganzen gut. Bei der Abfahrt hat es guten Pulverschnee,
einzig in einer steilen Waldpartie müssen wir eine paar
kritische Passagen überwinden.
Das Obersimmental ist ein herrliches Ski- und Wanderparadies.
Im Tal hat es schöne Bauernhöfe mit alten Häusern
im Chaletstiel, aber auch die neuen Ferienhäuser passen
harmonisch in die Landschaft. Das Tal hat kein grosses Verkehrsaufkommen
und so ist es vielleicht gut, dass der Rawyltunnel wegen den
schlechten geologischen Verhältnissen im letzten Jahrhundert
nicht gebaut werden konnte. Auch wir schauen uns Lenk noch näher
an und geniessen im Hotel Krone ein wohlverdientes Bier. |
| Alex Glaus |
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| Schneefall, tiefhängende Wolken. Daher die Abfahrt verschoben auf 10 Uhr.
Trotzt dem unfreundlichen Wetter besteigen 11 Unentwegte den Bus, welcher uns
via Lenk zum Parkplatz Färiche 1210m bringt. Der Strasse entlang steigen
wir in angenehmer Steigung auf bis oberhalb des Iffiger- Wasserfalles. Hier
oben beträgt die Neuschneemenge gut 40cm. Zum Glück können wir
frischen Schneeschuhspuren folgen, was einige Schweisstropfen erspart. Beim
Alpgebäude auf 1739m machen wir Rast und ab hier müssen wir unsere
Spur selber machen in etwa 50cm Neuschnee. Auch bläst nun ein unangenehmer
starker Wind. Das hindert die Gruppe aber nicht, weiter zu gehen und den Gipfel
zu erreichen. Man hätte nun eine grossartige Aussicht, wenn der Nebel nicht
wäre. Der Aufenthalt ist kurz und schon versuchen die ersten einige Schwünge
in den Schnee zu legen. Aber es hat nun zu viel von der weissen Pracht. So bleibt
es meist bei einer Fahrt geradeaus den Hang hinunter. Aber Freude macht es trotztdem,
die Landschaft ist herrlich eingeschneit und wir haben etwas unternommen bei
diesem nicht gerade zu Skitouren einladenden Tag. |
| Sepp Schätti |
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Obwohl, ich denke, alle den prächtigen Tag erwachen
sahen, das Gespräch beim vortrefflichen Zmorge, war das "Schälle
Ass, das am Vorabend mit toggenburgerischem Scharfsinn gespielt
resp. geschmiert wurde. Dieser Jassakt war in den restlichen
Tagen etwa präsent und begleitet von einer lustigen Bemerkung.
Mit der üblichen Umsicht und präziser Planung von
Walter und Sepp starten wir bei herrlichstem kalten Wintermorgen
in die frisch verschneite Landschaft. Fahrt mit Bus und Chauffeur
Leo am Steuer nach Matten und bis zur Kurve 1112 m. Dann Aufstieg über
Gibel - und folgen der frisch in den
Schnee gelegten Spur unserer beiden Walter durch die Alp Wysseberg
auf den Seewlegrat 2110 m.
Wir geniessen die prächtige Aussicht, stärken uns
und machen uns startklar. Was vor uns liegt: Ein unbefahrener
Pulverhang nach Wandelgrün 1554m. Dieses Glücksgefühl überlasse
ich dem Leser.
Nach einer kleinen Pause der eben genossenen
Abfahrt, Felle montieren und kurzer Aufstieg nach Pt. 1658
und Abfahrt über
Weiden an Baumstrüncken und Jungwald vorbei zur Strasse
und zu Fuss zum Bus.
Den Durst stillen wir im heimeligen Restaurant
Berghölzli
in Matten bei angeregten Gesprächen über das Erlebte
dieses schönen Tages. |
| Albert Krauer |
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Letzter Tourentag, schönes Wetter war vorausgesagt.
Der Blick aus dem Fenster lässt einen zweifeln, statt
stahlblau zeigt sich der Himmel bleigrau. Trotztdem fahren
wir um 08:30 gegen Lenk, dann aber bald die bekannte Strasse
hinauf Richtung Ougtstbode bis 1140m (Ketten wie gehabt). Von
dort gleiten wir einem gut verschneiten Waldsträsschen
entlang mit wenig Steigung zum Dürrenwaldbach, ideale
Einlaufstrecke. Ein neckisches Brücklein verlangt wegen
dem hohen Schnee etwas Balanciergefühl. Nach einer kurzen
Rast führt die erste Aufstiegsetappe durch vielversprechenden,
unberührten Neuschnee zur Flöschalp.
Eine weitere
Stärkung auf der Flöschalp wird allgemein
begrüsst um den steilen Endaufstieg zum Horn zu bewältigen,
ist dort der Rest des abgeblasenen Schnees doch pickelhart.
Die Aussicht ist, trotz des inzwischen spärlichen Sonnenscheins,
wieder höchst imposant.
Nach der Rast wird bei der Abfahrt über den Pulverschnee
der Freude mit Jauchzern Ausdruck gegeben. Wieder bei der neckischen
Brücke angelangt, werden die Felle für etwa 150 Höhenmeter
Aufstieg nach Lüss montiert. Danach können wieder
einige schöne Hänge genossen werden. Im unteren Teil
machen sich aber die gefrorenen Kuhtritte unter dem Neuschnee
zunehmend bemerkbar, akrobatische Einlagen zeugen von der Jugendlichkeit
der Seniorgruppe.
Wir sind uns Alle einig, es war ein genussvoller Abschluss der
Tourenwoche. Beim Abendessen wurde nochmals eifrig über
die vergangenen Erlebnisse diskutiert und viel Lob und Dank ging
an den Leiter Walter Lehmann, sowie den hilfreichen, ortskundigen
Dölf Hüppin, den Hilfsleiter Sepp Schätti und
unseren unerschrockenen Chauffeur Leo Cater. Bei den anfänglich
angetroffenen Schnee - und Wetterverhältnissen haben sie
das Maximum herausgeholt. Herzlichen Dank. |
| Hugo Seitz |
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Bereits während der Woche haben wir beschlossen, dass
wir am Samstag nach dem Frühstück nach Hause reisen.
Nun ist es soweit, um 8.30 Uhr verabschieden wir uns von denen,
die mit der Bahn nach Hause reisen. Unser Chauffeur Leo, führt
uns sicher und zuverlässig über den Brünig (Kurzpause
in Kaiserstuhl) nach Lachen zurück. Herzlichen Dank Leo. Danken wollen
wir aber vor allem unserem Tourenleiter, Walter Lehmann. Er hat eine interessante
Tourenwoche organisiert und schöne und für Senioren machbare Tagestouren
geplant. Dankbar sind wir auch, dass diese Woche unfallfrei abgelaufen ist.
Wir hoffen, dass sich das Führungsduo Walter Lehmann und der Seniorentourenchef
Sepp Schätti bereits Gedanken für die Skitourenwoche im Jahr 2009
machen.
Was im Bericht nicht unerwähnt bleiben darf:
Ein herzlicher
Dank aller geht an den sehr gut vorbereiteten und umsichtigen
Tourenleiter Walter und an den ebenso versierten wie vorsichtigen
Chauffeur Leo, die beide zum Gelingen der Tourenwoche entscheidend
beigetragen haben. |
| Alex Glaus |
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