Skitourenwoche Davos
vom
12.-18. Februar 2006 |
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| Teilnehmer: Affolter Brigitte, Brändli Koni,
Feusi Hans, Fleischmann Ueli, Gresch Claudia, Hegglin Karin,
Hegner Alois, Kessler Yvonne, Küng Res, Market
Sonja, Romer Brigitte, Schnyder Franz, Vögeli Walter,
Wälti Marcel Leiter:
Schnyder Gustav, Hüppin Marcel |
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| Durchgeführte Touren im Überblick |
- Sonntag, 12. Feb.: Pischahorn, 2979
- Montag, 13. Feb.: Chörbschhorn, 2650
- Dienstag, 14. Feb.: Flüela Wisshorn, 3085 / Sentischhorn,
2827 (Bibelitour)
- Mittwoch, 15. Feb.: Gfroren Horn, 2746
- Donnerstag, 16. Feb.: Bühlenhorn Davos, 2512
- Freitag, 17. Feb.: Baslersch Chopf, 2629
- Samstag, 18. Feb.: Weissfluh, Chistenstein, Küblis, Heimreise, 2843
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| Taschen sind gepackt, Skier stehen bereit. Es klappt wie am Schnürchen – alle
Teilnehmer sind an ihren Treffpunkten bereit. Los geht die Fahrt mit
einem Kleinbus zur Talstation der Pischabahn, dort treffen wir auch noch
den letzten Teilnehmer Franz Schnyder. Bis zur Bergstation gelangen wir
mit der Gondelbahn, und bevor es mit den „Fellen“ losgeht,
gönnen wir uns noch eine Kaffeepause im Bergrestaurant. Bei sonnigem
Wetter, jedoch kalten Temperaturen steigen wir Richtung Pischagrat. Über „Verborgen
Pischa“ geht es durch das Täli auf den Grat, welcher auf den
Gipfel führt. Der Neuschnee und die Kälte machen sich bei einigen
Teilnehmer an den Klebefellen bemerkbar, weitere können noch an
der Spitzkehre feilen und andere sind mit den angeordneten Sicherheitsabständen
gefordert. Nach 1½ bis 2 h erreichen alle den Gipfel des Pischahorn.
Nach kurzen Glückwünschen und den ersten Gipfelküssen
geht es mit der Abfahrtsvariante durch das Mattjisch Tälli bei herrlichen
Schneeverhältnissen hinunter. Nach den Gipfelhängen geniessen
wir die verdiente Mittagspause an einem sonnigen, windstillen Flecken.
Weiter
geniessen wir die Abfahrt zur Flüelastrasse und zurück zur
Talstation Pischa. Auf dem Weg zur Unterkunft holen wir noch das Gepäck
vom Franz in Davos ab und nehmen die Fahrt ins Sertigtal unter die Räder.
Das Walserhuus liegt zuhinterst im Sertigtal und überrascht uns
in allen Belangen – komfortable Arvenzimmer und Bewirtung vom Feinsten.
Nach gewissen heiklen Momenten der Schlüsselverteilung und beim
Bezug der Zimmer (Res Küng), lassen wir es uns mit einem Apero gut
gehen. Beim Nachtessen stösst auch Ueli Fleischmann nach seiner
Sektionstour zu uns. |
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| Nach einem feinen Frühstücksbuffet fahren wir nach Davos Frauenkirch
und treten den Aufstieg auf das Chörbschhorn an. Zuerst geht es über
den Alpweg und durch den Wald auf die Alp Stafel. Nach kurzer Pause bei
sonnigem Wetter gelangen wir über offene Hänge und über
den abgeblasenen Grat zur Davoser Skihhütte. Oberhalb der Hütte
zwingen uns die Schneeverhältnisse vor dem Gipfel zu einem Skidepot.
Den kurzen Gipfelanstieg nehmen wir zu Fuss in Angriff. Nach 3 ½ h
stehen alle Teilnehmer um 13.30 Uhr auf dem Gipfel des Chörbschhorn.
Wir können auf dem Gipfel die gewaltige Aussicht geniessen und die
Verhältnisse laden zur Rast gerade zu ein. Die Abfahrtsvariante über
den Erber Berg nehmen wir nach einer Stunde Rast unter die Bretter. Franz
Schnyder hat sich heute für die „breite Spur“ entschieden,
man nennt so was Snowboard. Die Abfahrt führt uns am Schluss genau
auf den Vorplatz eines Restaurants, bei dem wir den unseren grossen Durst
löschen. Zurück im Hotel Walserhuus geht es zur Gymnastik und
zum Apero. Bei Vollmond nehmen nach dem Nachtessen die meisten Teilnehmer
den Schlitten und fahren von Sertig nach Clavadel zur Restaurant Mühle
auf einen Schlummertrunk. Für andere heisst es Steigeisen anpassen,
und sich für den Dienstag vorbereiten. |
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Nachdem wir uns von den Bibelis und ihrem Gockel getrennt haben,
marschieren wir weiter die Passstrasse entlang bis zum oberen Wägerhus
auf 2207m ü.M.
Die Spur-Gruppe macht sich nach dem Befehl von Gustav an die Arbeit,
eine angenehme Aufstiegsspur in den steilen Hang Richtung Füela
Wishorn zu bahnen. In Abständen und meist in der wärmenden
Sonne geht’s Richtung grosser Pause unterhalb der Winterlücke
entgegen. Weiter geht’s mit Windschutz über die Winterlücke, Überquerung
des Jörigletschers bis zum Skidepot wo uns ein giftiger Wind empfängt.
Aber das kann uns Bergsteiger nicht davon abhalten, den Aufstieg per
Steigeisen in Angriff zu nehmen. Ein herrliches Panorama unserer Alpen
ist das „Tüpfli uf’s i“ und ein Juuchzer von Sonja
war weit herum hörbar!! (hörbar auch die zwei, die beim Skidepot
gemütlich in der Sonne die Ski und Rucksäcke bewachten). Ein
paar Föteli und Gipfelküsse noch und der Abstieg zum Skidepot
steht bevor.
Nun ruft die genialste geniale Abfahrt im allerfeinstem Pulverschnee bis
zu den Jöriseen hinunter! Die Bögen werden mit den allerlautesten
Juchzern und Freudenschreien in den jungfräulichen Pulverschneehang
gezeichnet. Leider geht auch so eine Abfahrt einmal vorbei und der Gegenanstieg
fordert von uns nochmals „Fellemontieren“. Wir gönnen
uns noch eine kleine Pause bevor es dann weitergeht. Schnell sind wir auf
der Lücke angelangt und wir geniessen die für heute letzte Abfahrt
bis zur Flüelapassstrasse zum Tschuggen. Wir treffen unsere Sentschhorngruppe
und erzählen gegenseitig von unseren Erlebnissen |
| Bibelitour |
| Nach der gemeinsamen Fahrt nach Tschuggen am Flüelapass trennen
sich die Teilnehmer in zwei Gruppen. Beim unteren Wägerhus schwenken
wir nach Süden ab und über einen Steilhang gelangen wir ins
Tälli. Zwischendurch wandert unser Blick zum Wisshorn, wo sich unsere
Kollegen/innen befinden. Bei angenehmen Temperaturen und stahlblauem
Himmel steigen wir über den steilen Grat auf den Gipfel vom Sentischhorn
auf. Nach ca. 3 h erreichen wir den Gipfel, wo wir uns beglückwünschen.
Bei der Rast geht der Feldstecher von einer Person zur andern und wir
staunen über die Spuren am Wisshorn.
Durch die guten angetroffenen Verhältnisse nehmen wir die steile Abfahrt
direkt vom Gipfel hinunter, die uns ins Tälli führt und dann
weiter an die Flüelapassstrasse hinab. Das Warten auf die andere Gruppe
im Restaurant Tschuggen geht flugs vorbei. Um 16.30 Uhr fahren wir alle
gemeinsam ins Sertigtal zurück. |
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| Infolge der Wettervorhersage führt uns diese Tour direkt von
der Hotelhaustüre in die Aufstiegspur. Die Temperatur stieg über
Nacht an und es wurde deutlich wärmer, jedoch versteckt sich die
Sonne zum ersten Mal in dieser Woche hinter der aufziehenden Schlechtwetterfront.
Entlang des Bachs steigen wir bald in ein steiles Seitental, wo es mit
unzähligen Spitzkehren hinauf geht. Nach 2 h machen wir Pause auf
einem Felsrücken, das Wetter verschlechtert sich, aber wir entschliessen
uns weiterzugehen. Den steilen Aufstieg zum Gipfelgrat meistern alle
Teilnehmer mit Bravour und den Anstieg über den Grat legen wir zu
Fuss im tiefen Schnee zurück. Über Fels und Wächten erreichen
wir den Gipfel vom Gfroren Horn. Glückwünsche…Schon
der vierte Gipfel! Das Wetter verschlechtert sich zunehmend und es ist
an der Zeit, denn Abstieg unter die Füsse zu nehmen. Bei schwierigem
Schnee und etlichen Steinen schwingen wir die Hänge und Mulden hinunter.
Nach einem „Liedli“, von Sonja angestimmt, fahren wir im
leichten Schneetreiben zurück ins Hotel. Nach einer Suppe fahren
einige nach Davos, andere zum Schlitteln (Apero im Restaurant Mühle)
und bei Einigen ist Erholung angesagt.
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Das Wetter ist schlecht und es hat über Nacht geschneit. Beim
Morgenessen entscheidet man sich für den Spaziergang nach Davos
oder für die Skitour auf das Bühlenhorn mit anschliessender
Besichtigung der Monstein Brauerei.
Der Spaziergang führt uns zuerst mit Schlitten vom Walserhuus
nach Clavadel zum Schlittendepot. Von da aus geht es weiter auf den Pfaden
der Valser hinunter zu einem Kaffeehalt im bekannten Restaurant Islen.
Gestärkt laufen wir dem Fluss Landwasser entlang nach Davos Frauenkirch.
Frohen Mutes und noch nicht müde nehmen wir den Höhenweg nach
Davos Glaris. Bequem geht’s weiter mit dem Postauto nach Davos
Monstein. Mit knurrenden Mägen freuen wir uns bereits auf das gemütliche
Beizli. Nach Leberknödel- und Gerstensuppe trachten fast alle nach
einem legendären Heidelbeerkuchen. Um 16.00 Uhr treffen wir die
andere Gruppe zur Besichtigung der Brauerei.
Gusti fährt uns Skitourengruppe ins Dischmatal, wo wir den Aufstieg
durch den Wald antreten. Nach ca. 1½ h erreichen wir den Bühlenberg
und durch das sanft geneigte Tal folgen wir im Nebel mit Hilfe des GPS
bis an den letzten Aufschwung des Gipfels. Der Schneefall und der Nebel
nehmen zu, resp. werden immer dichter und die Schneeverhältnisse
am Gipfel machen uns den Entscheid zur Umkehr einfach. Rasch haben wir
uns auf die Abfahrt eingestellt und entlang der Aufstiegspur gelangen
wir zum Ausgangspunkt zurück. Nach einer kurzen Pause im Hotel treffen
wir uns mit den andern in Monstein zur Besichtigung der Brauerei.
Nach der kompetenten Führung, Bierdegustationen, Käse, Fleisch
und Schnaps treten wir wohl gelaunt den Rückweg ins Sertigtal an.
Jeder konnte diesen Tag nach seinen Interessen voll auskosten |
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Der Morgen ist noch verhangen, doch die Wettervorhersage verkündet
Aufhellungen. So fahren wir erneut ins Flüelatal und beim Tschuggen
steigen wir erneut aus. Entlang der Passstrasse führt uns der Weg
beim oberen Wägerhus direkt ins Tälli. Infolge der Lawinensituation
und dem noch unsicheren Wetter umgehen wir die unteren steilen Hänge.
Man staunt nicht schlecht, als bald das Wetter aufklart und uns die Sonne
ins Gesicht lacht. Die Spurarbeit (Ueli Fleischmann) kann uns nicht mehr
vom Ziel trennen, obwohl im Gipfelbereich noch aufgepasst werden muss,
da sich an den steileren Hängen sich Schneebretter lösen. Über
den Grat gelangen wir zum Skidepot und die letzten Meter auf den Gipfelzacken
legen wir zu Fuss zurück. Somit stehen auch am Freitag alle Teilnehmer
auf einem Gipfel. Mit der Rast beim Skidepot und der Vorfreude auf die
frisch verschneiten Hänge, schmeckt der Tee gewaltig. Es stiebt
nur so bei der Abfahrt und jeder kann seine eigene Spur in den Hang ziehen.
Im Restaurant Alpenrose an der Flüelastrasse kehren wir noch ein
und bald sind wir wieder auf der Fahrt ins Sertigtal. Die Woche wird
mit einem Fondue Chinoise im Walserhuus wunderbar abgerundet. Jedoch
hat Gusti noch einen Leckerbissen in Sachen Touren bereit. Der Samstag
sollte seinen Abschluss machen mit einer Bahnfahrt aufs Weissfluhjoch,
Skitour über Chistenstein und langer Abfahrt nach Küblis. |
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Leider wurde nichts daraus…
Das Wetter macht am Morgen erneut
Sorgen, denn es sind starke Winde angesagt. Nach Absprache entscheidet
man sich den Heimweg direkt anzutreten. Systematisch wird der Bus mit
unserem Gepäck gefüllt und am
Schluss setzen wir uns dazu. Nach dem Zwischenhalt in der Autobahnraststätte
Heidiland geht es ans verabschieden.
Die Skitourenwoche Davos mit vielen Höhepunkten, witzigen Unterhaltungen
und Geselligkeiten, obligate Jassmeisterschaften, mit Schlitteln, alltäglichen
Aperos, und einem super Hotel ging zu Ende. Jedoch das wichtigste ist,
dass jeder Teilnehmer gesund nach Hause kam und von dieser Tourenwoche
schwärmen und erzählen kann. |
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